Kunst-Projekt

Altes Stroh zu neuem Gold | KunstOrt MünsterLand | 2016 

Mit Magie bewältigt Rumpelstilzchen eine unlösbare Aufgabe: Stroh zu Gold spinnen. Kunst besitzt ebenfalls Magie und kann Dinge in neuem Glanz erstrahlen lassen. Davon ist das KünstlerinnenForum Münsterland e.V. überzeugt und hat als Initiator und Projektträger eigene Künstlerinnen sowie alle Künstlerinnen und Künstler aus dem Münsterland aufgerufen, sich für die Teilnahme an dem Projekt zu bewerben.

Ausgestellt werden die ausgewählten Werke an drei bedeutsamen Orten im Münsterland: 
April – Mai 2016: Burg Hülshoff in Havixbeck
Juni – August 2016: Kloster Bentlage in Rheine
August – Oktober 2016: Ehemalige Textilfabrik Herding in Bocholt

Aktuelle Informationen zum Projekt und eine Galerie der einjurierten Projektideen jetzt unter
# www.kunstort-muensterland.de

 


Altes Stroh zu neuem Gold | KunstOrt MünsterLand 2016 | 03.04. – 08.05.2016 

KFM Projektstart | KunstOrt Havixbeck | Vorburg Burg Hülshoff

Eröffnung: Sonntag, 03.04.2016 | 11.00 Uhr

Finissage: Sonntag, 08.05.2016
15.00 Uhr, Witz und Weisheit in den Märchen der Welt, Märchen für Erwachsene erzählt von Christel Bücksteeg, Rheine, Erzählerin der Europäischen Märchengesellschaft
Ein Beitrag der Europäischen Märchengesellschaft e.V.
16.00 Uhr Künstlergespräche

Ort: Burg Hülshoff, Schonebeck 6, 48329 Havixbeck
Öffnungszeiten: Do – So 11.00 – 17.00 Uhr, Eintritt frei
Information: T 02534 1052

Schirmherrin des Projektes ist Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

# Einladungskarte als PDF
# Plakat als PDF

 


Pressemitteilung

Wie im Märchen: "Altes Stroh zu neuem Gold"

Fortführung der Kunstprojekt-Reihe "KunstORT MünsterLand"

Nina Dunkmann, Kuratorin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, und Jan-Christoph Tonigs, künstlerischer Leiter des Kloster Bentlage in Rheine, kuratierten das Projekt. Gemeinsam mit Gerd Andersen, Leiterin und Kuratorin des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel, bildeten sie die Jury. Beworben haben sich insgesamt 69 Künstlerinnen und Künstler mit 129 Konzepten. Aus den eingereichten Konzepten, die neben einer Beschreibung des Vorhabens auch eine Visualisierung und Arbeitsproben bisheriger Werke beinhalten mussten, wählte die Jury final 53 Arbeiten von 41 Künstlerinnen und Künstlern aus. Dabei bestand zwischen den Juroren schnell Einigkeit und nur sehr wenige Ausarbeitungen gerieten in eine tiefere Diskussion, denn hinsichtlich der Bewertungskriterien standen vor allem drei Aspekte im Vordergrund: Der Bezug zum Thema Märchen, die Originalität der Idee und die künstlerische Qualität.
 
Bei den Inhalten sah sich die Jury nicht nur mit Schneewittchen, Dornröschen und den Gebrüdern Grimm konfrontiert, sondern auch mit Märchen von Hermann Hesse und Märchenstoffen aus anderen kulturellen Bereichen. Bezug auf ein konkretes Märchen wurde selten genommen, vielmehr richtete sich das Hauptaugenmerk auf das "Märchenhafte" an sich, sprich auf Motive, die in vielen Märchen zum Tragen kommen. Einige ausgefallene Konzepte versprühten schon allein aufgrund ihrer Visualisierung eine märchenhafte Atmosphäre ohne ein offensichtliches Motiv aufzugreifen.
 
Zusammenfassend verspricht sich Jan-Christoph Tonigs atmosphärisch abwechslungsreiche, aber dennoch in sich stringente Ausstellungen. "Das Faszinierende an Märchen für mich ist die unmittelbare Verbindung von Märchenwelten mit unserer Realität und wie geschickt um die Ecke gedacht Märchen diese Verbindung aufzeigen können. Da bei uns im Kloster Bentlage auch die Europäische Märchengesellschaft ihren Sitz hat, begegnet mir das Thema Märchen also sehr häufig. Daher war es keine Frage und ich habe nicht eine Sekunde gezögert bei dem Projekt als Kurator mitzuwirken und das Kloster Bentlage als Ausstellungsort vorzuschlagen."

Marc Salzsieder, Münster
www.marcsalzsieder.de

 

Die Jury: Jan-Christoph Tonigs, Gerd Andersen und Nina Dunkmann

 



KunstOrt MünsterLand | 2016

 

 

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